Proscenic M7 Pro im Test

Proscenic M7 Pro im Test

Der Proscenic M7 Pro ist das neuste Staubsauger Robiter Modell von Proscenic. Wir haben bereits den 790T getestet und auch privat im Einsatz und sind sehr zufrieden mit ihm. Proscenic verfolgt grundsätzlich das Ziel Staubsauger Roboter mit einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis anzubieten.

So verfügt auch der Proscenic M7 Pro über eine Menge nützliche Funktionen, wie einer Steuerung über WLAN oder von unterwegs über eine App, Sprachsteuerung über Alexa, Absturzsensoren, und einer Reinigungsplanung.

Er kann nicht nur saugen, sondern auch wischen. Mit dem integrierten Wassertank und einem Wasserkontrollsystem wird immer mit gleichbleibender Feuchtigkeit gewischt. Dazu befestigt man einfach den mitgelieferten Wassertank und das mitgelieferte Microfasertuch unter dem Gerät und los geht’s. Da das Gerät automatisch vor dem Wischmopp die Saugöffnung hat, wird quasi in einem Gang gesaugt und gewischt, so dass auch nichts verschmiert.

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Die technischen Daten des Proscenic M7 Pro

Die technischen Daten sind der erste Ansatz sich einen Überblick im Test zu verschaffen. Der Proscenic M7 Pro setzt dabei auf viele bewährte Sensoren, Funktionen und Einstellungen, welche sich bereits bei den Vorgängermodellen vom 811GB bis zum 730T in nun mehr als 5 Generationen behauptet haben. In Internetforen und auch in den Bewertungen des Geräts waren die Benutzer stehts zufrieden mit den Geräten von Proscenic. So auch sicher nun beim Proscenic M7 Pro.

  • Gewicht: 5,25 Kg
  • Akkutyp: Li-ion, 5200mAh
  • Akkuleistung: 14.4V
  • Saugleistung: Max. 2700 Pa
  • Staubbehälter Kapazität: 600ML
  • Reinigungszeit: 150-200 Minuten
  • App- und Alexa Steuerung
  • automatische Absaugstation,
  • LDS-Lasernavigationstechnologie
  • IPANS intelligentes Reinigungssystem
  • Aufladen und Fortsetzen,
  • Y-förmige Wischfunktion
  • Elektrischer Wassertank
  • Automatische Teppicherkennung,
  • Geeignet für Teppich & Glattböden
  • Automatische Aufladung, automatisches Aufladen und Fortsetzen
  • Ca. 1,5 cm Kletterfähigkeit
  • empfohlene Reinigungsfläche: 120 m²
  • Zeit- und Wochenprogrammierung
  • Kartenspeicherung
  • Anti Absturz Sensoren
  • Sehr geräuscharmer Saug- und Wischroboter
  • Optimiert für Tierhaare
  • Incl. Fernbedienung
  • 12 Monate Garantie
  • HEPA Filter

 

Großer Lieferumfang beim Proscenic M7 Pro

Der große Lieferumfang hat uns auch im Test überzeugt. Es ist alles dabei was man benötigt. Fernbedienung, Anleitungen, Bürsten, Wassertank mit Microfasertuch, HEPA und Staubfilter sowie die Ladestation mit Netzteil.

Beim Unpacking macht der Proscenic M7 Pro einen sehr guten Eindruck. Zwar ist das Gerät komplett aus Kunststoff, aber dieser macht einen hochwertigen und langlebigen Eindruck. Zudem sieht das Teil einfach in seinem schwarzen Gewandt mit polierter Oberfläche sehr edel aus.

 

Der Proscenic M7 Pro im Test

Proscenic M7 Pro im Test Y-Wischfunktion
Proscenic M7 Pro im Test Y-Wischfunktion

Im Test funktioniert der Staubsauger Roboter einwandfrei. Er findet zuverlässig alle Räume und reinigt sie gründlich. Ebenfalls funktioniert die automatische Reinigung des Staubbehälters gut. Die Bedienung mit der App ist grundsätzlich einfach, auch wenn wir bei der Einrichtung nur das 2,4Ghz WLAN nutzen konnten. Danach kann man in der App die einzelnen Räume auswählen und dem Roboter sogar sagen, wann er welchen Raum reinigen soll. Eine Terminierung der Reinigungszeit und dass der Proscenic M7 Pro auf Befehl von der Ferne oder auf Zeitprogrammierung losfährt, ist selbstverständlich.

Sehr gut gefällt uns auch die elektronisch gesteuerte Wischfunktion. Hierbei wird das Wasser nicht wie bei anderen Modellen kontinuierlich in das Microfasertuch gegeben, sondern elektronisch geregelt. Sobald sich der Roboter zum Beispiel fest fährt, wird kein weiteres Wasser auf das Tuch gegeben, sodass hier kein Malheur entsteht.

Zum Start des Proscenic M7 Pro mussten wir nicht viel tun. Einfach Reinigungsbürsten anbringen und los geht es. Da der Staubsauger Roboter gut vorgeladen ist, kann das Gerät sofort in Betrieb genommen werden. Das Laden des Proscenic M7 Pro dauert dagegen etwas länger. Bei uns im Test nach dem Saugen einer 100qm Wohnung ca. 3 Stunden. Dabei war er aber nicht ganz leer. Der Schmutzbehälter fasst ca. 600ml und ist daher für eine 100qm Wohnung völlig ausreichend im Test. Wir waren jedoch erstaunt, was das Gerät alles aus unseren Teppichen und von unserem Parkett geholt hat. Die Saugleistung ist auf jeden Fall sehr gut!

 

Die Funktionen im Test

Vor allem waren wir über die tollen Funktionen begeistert. Denn auf Teppich nimmt der Proscenic M7 Pro die Drehzahl hoch und saugt somit noch stärker als auf Parkett.

Auch die Ausmessung der Räume hat bei uns im Test sehr gut funktioniert. Der Roboter navigiert anschließend sehr gezielt und mit System durch die Räume. Ganz im Gegensatz zu günstigen Modellen, welche nur per Zufall durch die Räume gesteuert werden.

Proscenic M7 Pro im Test mit Auffangbehälter

Proscenic M7 Pro im Test mit Auffangbehälter
Proscenic M7 Pro im Test mit Auffangbehälter

Das Highlight ist die neue automatische Reinigung in der Station des Proscenic M7 Pro. Diese muss man aber separat kaufen! Bei dem Preis ist sie allerdings nicht teuer. Es gibt derzeit noch wenige Modelle mit automatischer Reinigung auf dem Markt. Der Marktführer iRobot hat bereits einige Modelle hiervon am Start. Allerdings sind diese deutlich teurer und kosten das doppelte! Ob man nun über 1000€ für einen Staubsauger Roboter oder nur 500 für die gleichen Features ausgeben möchte, muss jeder selbst wissen.

Die neue Y-Förmige Wischfunktion ist auch neu bei Proscenic. Im Gegensatz zu dem auch von uns getesteten Proscenic 790T, ist so das Wischen intensiver. Die neue Funktion ist schon wesentlich besser und ausgereifter und kann auch den ein oder anderen angetrockneten Fleck lösen, da das Gerät hier mehrfach nass drüber wischt.

Im Test fuhr der Proscenic M7 Pro auch selbstständig wieder zur Station, sobald der Akku leer war. Dabei fährt er weiter, sobald er merkt, dass er noch offene Bereiche hat.

Viele Funktionen sind von den Vorgängermodellen übernommen worden. Das ist aber auch sehr gut so, da diese bereits schon sehr gut waren. Man kann sich hier einfach auch auf Erfahrung bei Staubsauger Robotern verlassen.

 

Proscenic M7 Pro im Test – die App

Proscenic M7 Pro im Test App
Proscenic M7 Pro im Test App

Ebenfalls haben wir uns die neue App angeschaut. Diese ist sehr übersichtlich gestaltet und funktionerte bei uns im Test einwandfrei. Das Einstellen der einzelnen Räume und auch das Auslassen von Räumen hat sehr gut funktioniert. Der Vorteil an der App ist auch, dass man hier von der Ferne die Position des Roboters verfolgen kann. Aus der Ferne kann man auch immer den Roboter kurzfristig losschicken. Zum Beispiel, wenn sich spontan Besuch ankündigt. Dann kann der Proscenic M7 Pro noch einmal schnell die Wohnung putzen, bevor der Besuch da ist.

Der sehr gute HEPA Filter

Zudem verfügt der Proscenic M7 Pro über einen HEPA Filter, was Allergiker sehr freuen dürfte. Diese Filter sind derzeit die besten Filter am Markt. Sie fangen über 99,98% aller Partikel auf. So besteht kein Risiko, dass Milbenstaub durch die Luft geschleudert wird und dann beim Allergiker Reaktionen auslöst. Zudem besteht der Vorteil an einem Staubsauger Roboter darin, dass man diesen regelmäßiger fahren lassen kann. So entsteht nicht erst eine Schicht mit Schmutz in der Wohnung, sondern der Staub wird regelmäßig beseitigt.

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Reinigungsergebnis Proscenic M7 Pro von Parkett und Laminat

Das Reinigen von Parkett oder Laminat funktioniert natürlich einwandfrei. Mit einer Akkuladung schafft der Proscenic M7 Pro sicher ca. 120m² Hartböden, so schätzen wir dies aus unserem Test ein. Eins darf man nicht vergessen, dass die zu reinigende Fläche immer geringer ist, als die Wohnfläche. Denn durch Möbel wird diese stark reduziert. Wir waren sehr zufrieden, wie gut das Gerät in die Ecken kam und wie gut Haare, Staub und Dreck vom Boden gesaugt wurden. Der Proscenic M7 Pro lässt wirklich nichts, aber auch gar nichts übrig. Vielleicht vergisst er mal ein paar kleine Krümel in einer Ecke, aber das war es dann auch schon. So können wir nur sagen, dass der Proscenic im Test wirklich vor allem bei Hartböden sehr überzeugt hat.

 

Reinigungsergebnis Proscenic M7 Pro von Teppichen

Proscenic M7 Pro im Test Leistungssteigerung bei Teppichen
Proscenic M7 Pro im Test Leistungssteigerung bei Teppichen

Wir waren mit der Reinigung von unseren Teppichen sehr zufrieden. Wir haben nur einen kurzflorigen und einen mittelflorigen Teppich. Diese hat der Proscenic M7 Pro im Test sehr gut erkannt und die Reinigungsleistung entsprechend gesteigert. Bei sehr langflorigen Teppichen bezweifeln wir, dass der Roboter hier die Reinigung schafft. Da muss man wohl manuell mit dem Staubsauger nochmal ran.

 

Fazit zum Test des Proscenic M7 Pro:

Wir können euch den Proscenic M7 Pro aus unserem Test auf jeden Fall empfehlen. Denkt daran, dass die automatische Entleerung des Geräts nur mit der separat erhältlichen Station funktionert! Aber dann habt ihr wirkliche in sehr gutes Gerät. Besonders überzeugt hat uns die sehr gute Saugleistung und das sehr gute Reinigen im Allgemeinen. Die gute App mit ihren vielen Funktionen hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Ein großer Akku und ein vergleichsweise großer Staubbehälter sorgen dafür, dass dem Proscenic M7 Pro im Test nicht so schnell die Puste ausgeht. Die neue Lasernavigationstechnologie und das neue Navigationssystem erlaubt dem Staubsauger Roboter sehr gut und nach System durch die Räume zu navigieren. Das hat schon bei den Vorgängern sehr gut funktioniert und funktioniert nun noch besser und effizienter. Zudem finden wir auch die automatische Teppicherkennungsfunktion und die neue Y-Wischfunktion sehr gut. Sie funktionierten im Test einwandfrei. Auch wenn wir ehrlich sagen müssen, dass der Proscenic M7 Pro eher für das Saugen von Teppichen und Hartböden taugt, als für das Wischen. Hier bekommt er schon sehr gut etwas weg, aber eine stark verdreckte Küche wird er leider nicht vollständig gereinigt bekommen.

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letzte Aktualisierung:

Last updated: August 25, 2020 at 1:07 am

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